MARTIN ROMINGER | Blog

Asian Tour 2012

63 (-9), 21 Putts

Über eine Zeitspanne von fast zwei Wochen Qualifying, vom 11. – 21. Januar 2012, wurden auf verschiedenen Plätzen in Hua Hin, Thailand, die ersten 40 Spieler ermittelt, welche die volle Spielberechtigung für die Asian Tour 2012 erhalten.

18. bis 21. Januar 2012

Q-School Final Stage

Über eine Zeitspanne von fast zwei Wochen Qualifying, vom 11. – 21. Januar 2012, wurden auf verschiedenen Plätzen in Hua Hin, Thailand, die ersten 40 Spieler ermittelt, welche die volle Spielberechtigung für die Asian Tour 2012 erhalten. Das Feld betrug 600 Spieler, und aufgrund meiner guten Resultate in 2011 konnte ich direkt in die final stage vorrücken.

Meine Erfahrungen aus vorherigen Asian Q-Schools sollten mir auch hier helfen. Ich spielte sehr gut und schloss auf dem starken 12. Rang (72, 63, 72, 74).

martin Rominger

Normalerweise würde ich jetzt darüber berichten wie ich die vier Runden gespielt habe, nicht so heute. Heute werde ich nur über eine Runde schreiben, es war meine beste Runde der letzten Jahre (63, -9).

Resultate

18. Januar bis 21. Januar 2012

Asian Qualifying School Final Stage

Runde 1: 72 / PAR
Runde 2: 63 / -9
Runde 3: 72 / PAR
Runde 4: 74 / + 2

Total: 281 / -7
Rang: 12

» Resultate


Meine T-Time war um 12.55 Uhr. Dies war der letzte Flight auf dem Springfield GC. Am Nachmittag zu starten ist nicht ideal, weil der Wind nach 12 Uhr stärker wird und es ist nicht einfach, bei böigem Wind die schmalen Fairways zu treffen und die Fahne anzugreifen. Auch sind die Grüns in relativ schlechtem Zustand, nachdem 120 Spieler vorher darauf rumgegangen sind. Die Sonne hatte mittlerweile ihren höchsten Stand erreicht und die Hitze war ein weiterer Faktor dem ich mich stellen musste. Trotz allem fühlte ich mich gut und bereit, nach einem 45 minütigem Einspielen.

martin Rominger  martin Rominger

Wie man auf meiner Scorekarte sehen kann, hätte mein Start vom 10. Tee nicht besser sein können. Birdies auf den Löchern 10, 11, 12, und 13! Nach einem guten Save zum Par auf dem schwierigen Par 3 (14. Loch) spielte ich ein weiteres Birdie auf dem längsten Par 4 (15. Loch). Ein langer Abschlag, gefolgt von einem Eisen 7 um dann rund 3 Meter vom Loch zu liegen. Je mehr ich unter Par spielte desto ruhiger wurde und umso präziser wurde mein Spiel. Auf der 16. Spielbahn schlug ich den Ball wiederum auf 1 Meter ans Loch. Leider verlor ich etwas die Konzentration als sich der Caddie meines Flightpartners hinter mir bewegte. Ich verfehlte den Putt um nach 7 Löchern auf -6 zu stehen. Nach einem „gimmie“ Birdie auf der 17 wusste ich, dies wird mein Tag!

Das einfache 18. Loch kam und zum zweiten Schlag fand ich mich auf 190 Metern, mit einem mud-ball (verdreckter Ball) mitten auf der Fairway wieder. Was soll ich nun machen? Soll ich das Inselgrün mit einem zweiten Schlag angreifen oder nicht? Ich fühlte mich gut und so griff ich an. Der Dreck auf dem Ball beeinflusste die Flugbahn jedoch negativ und mein Ball landete im Wasser. Ein Bogey war die Folge. Schnell hatte ich das vergessen und spielte auf den nächsten 5 Löchern 4 Birdies (1,2,3 (ein chip-in) und 5) was einem Resultat von -9 nach dem 5. Loch (mein 14. Gespieltes Loch) bedeutete. Meine Gedanken kreisten darum was es bedeuten würde, wenn ich so weiter spielte… noch 4 Birdies und es wäre ein 59er Runde! Doch schnell lies ich diese Gedanken fallen und konzentrierte mich wieder darauf, wo ich meinen nächsten Schlag hin spielen muss. Nachdem ich zwei Grüns verpasst hatte, hatte ich noch zwei gute Birdie Chancen auf den letzten beiden Löchern. Einer war genau auf der Linie, jedoch zu kurz, der zweite lippte aus 3 Metern aus. Natürlich eine -10 wäre nicht nur ein bisschen besser gewesen (eine zweistellige Zahl auf einer Runde), und trotzdem war ich mit dieser Runde sehr zufrieden. Genau für solche Runden trainiere ich so hart. Ich war Herr über die Flugbahn meiner Bälle, und noch wichtiger, ich war Herr über meine Gedanken!

Ich schaue vorwärts auf noch weiter solche Runden auf der Asian Tour 2012.

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